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Where your focus goes, your energy flows.


Wohin Dein Fokus geht, dorthin geht auch Deine Energie… so wie die Lasershow hier in Singapore.

Kennst Du Deinen Fokus im Leben? Deine Intention?

Konzentrierst Du Dich darauf, neidisch auf andere zu sein, zu schauen, was andere „haben“, Du aber nicht…?!

Oder erfreust Du Dich an jedem Tag, an jedem Sonnenstrahl, an einer Blüte, einem singenden Vogel… oder einem netten Kaffeeplausch mit einem netten Menschen…?!

Wer von diesen beiden fiktiv erdachten Menschen, glaubst Du, wird zufriedener und glücklicher sein in seinem Leben?

Ich behaupte, derjenige, der die schönen Dinge im Leben wahrnimmt und die kleinen Gesten zu schätzen weiß. Derjenige, der sich über das Leben freut und etwas daraus macht. Jeden Tag!

Schau Dir dazu nochmal eine wunderbar plastische Inspiration zum Thema an:

Big 5 for Life – Museumstag


Was hat das nun alles mit Yoga zu tun…?

Sehr viel. So, wie jemand im Leben steht, so steht er/sie auch auf der Yogamatte. Und andersherum: So wie jemand auf der (Yoga)-Matte steht, so steht er im Leben. Das ist keine Zauberei, sondern meine eigene Erfahrung als Yogaschüler und Yogalehrerin.

Im Ashtanga Yoga gibt es drei Haupt-Prinzipien im Üben und Praktizieren: Atem. Bandha. Drishti.

Drishti ist Sanskrit und heißt übersetzt so etwas wie „Sehen“.

Als Prinzip im Ashtanga Yoga heißt Drishti auch „Fokus“. Das heißt, jede einzelne Asana (Yogaübung) wird mit einem Fokus begleitet. Im Dreieck (Trikonasana) z.B. befindet sich der Fokus auf dem Daumen der nach oben gestreckten Hand.

„Drishti finden und halten“ im Yoga heißt nicht, z.B. auf den Daumen (im Dreieck) zu „starren“, sondern eher ein „gazing“ nach innen hinein. Also zwar hinsehen, aber wieder auch nicht bewußtes Hinsehen, sondern „die Sinne zurücknehmen“ = Prathyahara (auf dem 8-fachen Pfad des Raja Yoga an 5. Stelle) und nach innen hinein blicken. Im Außen fokussieren sowie nach innen – den Fokus auf dem dritten Auge.

Drishti, der Fokus, ist wichtig, um eine unserer größten Aufgaben in unserem Leben anzunehmen: im Hier und Jetzt bleiben, statt abzuschweifen in Vergangenes (was sowieso nicht mehr änderbar ist) oder in Zukünftiges.

Im Hier und Jetzt, „being present“ in der Yogastunde, bedeutet eben nicht, darüber nachzudenken, ob ich hätte mit der Schwiegermutter streiten dürfen… (denn das ist ja vorbei) oder ob ich im Sommer nach Lappland in den Urlaub fahren soll.

Präsent zu sein, oder auch „Präsenz zu zeigen“ heißt, hier zu sein. In diesem Raum, auf Deiner Yogamatte. Fokussiert auf genau diese eine Asana, diese Bewegung jetzt. Deinen Atem.

Es heißt, genau genommen, Dir selbst die größte Priorität JETZT einzuräumen. Und nur Dir selbst. Time for yourself. Eine große Form der Selbstliebe.

Yoga-übend gesehen ist es gerade im Ashtanga wichtig, fokussiert zu sein, und nicht den knackigen Yogi neben Dir auf der Matte zu beäugen 😉 Und warum: weil a) es unwichtig ist, wie toll andere (vermeintlich) neben Dir üben b) es jetzt genau vollkommen egal ist, ob Dein Nagellack am großen Zeh abblättert c) es Deine Zeit ist d) Du noch viel knackiger bist 😉 e) Du Dich auf Dich allein konzentrieren sollst und mußt… f) weil Du nämlich sonst aus der Asana kommst, aus Deinem Atem, aus dem Count und im „Extremfall“ kannst Du die Position nicht halten oder kippst um.

Kannst Du die Brücke zu Deinem Alltag sehen?

Willst Du unbedingt Urlaub in Lappland machen… dann beschäftigst Du Dich mit Lappland, den Menschen dort, mit der besten Jahreszeit zu reisen usw. Je näher die Reise kommt, umso mehr. Du wirst Dich dann nicht mit Urlaub auf Malle im Detail beschäftigen… ist ja auch nicht zielführend. Du wirst auch keinen Flug nach Palma buchen, denn dann kommst Du nie in Lappland an.

Find your focus! Im Yoga. In Life.


Hier findest Du nochmal alle 9 Drishti´s im Yoga:

Drishti´s im Ashtanga Yoga.

Wenn Du Begleitung auf Deinem ganz persönlichen Weg möchtest, sprich mich gerne an.